Erweiterte Krebsvorsorge

Die gesetzliche urologische Krebsvorsorge bei Frau und Mann umfasst die körperliche Untersuchung und rektale Austastung des Enddarmes bzw. der Prostata sowie Stuhltests in festgelegten Intervallen (zweijährig bzw. ab 5 Jahre nach Coloskopie).

Die erweiterte Krebsvorsorge umfasst Untersuchungen, deren Kosten - vom Gesetzgeber festgelegt - von den Krankenkassen nicht übernommen werden dürfen, obwohl sie im Rahmen einer Vorsorge-Untersuchung nützlich und sinnvoll erscheinen.

Hierzu gehören für Frauen auf urologischem Fachgebiet spezielle Untersuchungen des Urines auf Krebszellen, Laboruntersuchungen der Hormone in den Wechseljahren,
Ultraschalluntersuchungen des Harntraktes (der Harnblase und der Nieren), bei Männern ebenfalls spezielle Untersuchung des Urines auf Krebszellen, Laboruntersuchungen der Hormone und insbesondere des prostataspezifischen Antigenes (PSA), transrektale Untersuchung des Enddarmes und der Prostata zur genauen, schmerzfreien und nebenwirkungsarmen Untersuchung der Prostata, ebenfalls Untersuchungen des Harntraktes (Harnblase und beider Nieren).

Diese Untersuchungen stellen sog. Individuelle Gesundheitsleistungen dar, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten sind und von ihrer Krankenkasse nicht übernommen werden dürfen.